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Kosten im Gesundheitswesen steigen, explodieren, und keiner redet über die Ursachen der gestiegenen Krankheitszahlen, über Wohngifte, Mobilfunkbelastung und deren Folgen, sowie den an der Börse verzockten Beiträgen der Einzahler.
Der Medikamentenkonsum nimmt zu, die verschriebenen Packungsgrössen auch, so wie die Umweltbelastungen und wirtschaftlichen Bedingungen eindeutige Signale darstellen, die Hinweise auf einen Systemfehler zeigen, doch die Medien und Politiker verdrängen jeden Hinweis darauf.
Kriege um Ressourcen und Einflussnahme überziehen oft unbeachtet oder mit vorgeschobenen Intensionen die Welt, Kinder verhungern, Frauen werden vergewaltigt, und auch im kontinentalen Europa, innerhalb der EG entstehen Slumgebiete für die Ärmsten unter uns, wie auch der Menschenhandel zunimmt.
Doch wir diskutieren an den Fakten vorbei, Scheinthemen und Dramen fürs Volk, jeden Abend frei Haus.
Alles im Namen des Profites, der Ertragssteigerung und Gewinnmaximierung, die Freizeit, eine Werbeshow der Konzerninteressen.
Wann erkennt die Öffentlichkeit, wir alle also, dass die Steigerung der Arbeitslosigkeit Folge der gewollten Geldpolitik und Wirtschaftsinteressen ist, und keine Krankheit, die heilbar oder mit Sozialkürzungen aufhaltbar ist?
Wann diskutieren die Medienvertreter sachlich und zuverlässig über die sozialen Bedingungen und Entwicklungen der letzten 20 Jahre?
Wer stellt endlich dar, dass dieser Staat zu einem verschleierten Selbstbedienungsladen wurde, seiner Werte beraubt und nun als "Sanierungsobjekt" behandelt wird, damit die letzten sozialen Komponenten im Interesse der Kapitalverschiebung weggekürzt werden können?
Wie lange wollen wir noch dem "Springer- Niveau" huldigen und die Machenschaften auf den vorgegebenen Schauplätzen ausfechten, anstatt endlich eigenen Raum für eigene Realitäten und Auffassungen zu entwickeln?
Brauchen wir Feindbilder?
Haben wir es nötig uns 50 Jahre die bösen Russen (für die Leute aus dem Osten: bösen Kapitalisten - so unrecht hatten sie garnicht ;-) vorzustellen, die dann mangels wahrhaftiger Potenz in den 90igern schnell von selbstkreierten TerrorStars abgelöst werden?
Kann der Westen ohne die Feindbilder, ohne den Hass nicht existieren, so wie der nach dem 11. September geliebte Samuel Huntington in seinem oft gelesenen Buch als Grundsatzthese aufstellt, vorab im Auftrag der CIA?
Es ist keine geistig komplexe Aufgabe, in der momentanen Zeit tieferen Einblick in die lange verschleierte Realität zu nehmen, sich entsetzt abzuwenden und zu fragen:
Wo stand ich, wo bin ich und wo führt mich dies alles hin?
Pearl Habour, Standard Oil, Henry Ford und Hitler, ELF, HAARP, illegale Waffenlieferungen, Bush und das Öl und die Waffen, der Irak - alles in göttlichem Auftrag?
Brauchen wir Staatschefs miut Visionen, oder mit konkretem Wissen und Fähigkeiten?
Wir, im 21. Jahrhundert, noch vor der Energiewende, vor der Wende im sozialen Sicherungssystem, und dem weichen Polsterbett der staatlichen Fangnetze, die uns lieb und angenehm sind, sollten zumindest im Kleinen bewusst sein, dass das Leben ein selbst zu verantwortender Zeitraum ist, in dem wir Möglichkeiten haben, alle Möglichkeiten, die nötig sind, Dinge zu verändern.
Wollen wir weiter von einer Klasse Politiker regiert werden, deren Machterhalt und Absicherung wichtiger ist, als die ehrliche Entscheidung.
Wollen wir weiter die Werteverschiebung mittragen und am Ende un- bewusst selbst fordern?
IIst es wirklich das "Bild"- Niveau, auf das wir setzen, und uns auch glauben lassen soll, dass Privatisierung gut und nötig ist und war, dass Globalisierung der einzige Zukunftsweg ist und nur dadurch alles besser wird/ werden kann?
Hat denn niemand wirklich zugeschaut?
Sagt denn niemand laut nein?
Gerade der Telekom Markt zeigt es deutlich:
Heute sagt man, so billig und günstig war es noch nie für uns Nutzer, und jeder sieht die 4 Cent Gebühr ins EG Ausland und nicht die hohe Grundgebühr und weiteren Kosten!
Dass aber vor Jahrzehnten, die Post schier unendliche Einnahmeüberschüsse im Telefonbereich hatte, bei Gebührenmodellen die deutlich anders waren, als heutige, aber keineswegs unbedingt teuerer!
So hat ein Ortsgespräch eine Einheit gekostet, egal ob 2 Minuten gesprochen wurde oder 5 Stunden.
So hat jeder einen Telefonapparat kostenfrei bekommen, der auch nach Jahren ebenso kostenfrei repariert oder getauscht wurde. Montiert an jeder frei gewählten Stelle im Land, "all iinclusive".
Jeder Bauherr bekam Kabel und Telefon- Dosen geschenkt, und nebenbei hat der "Verein" auch noch die Pensionen aus der Portokasse gezahlt und jährlich Milliarden an den Staat abgeworfen.
Die Minutengebühren im bisher qualitativ besten und einzig flächendeckenden Mobilfunknetz, dem zwangsabgewürgten C-Netz lagen zuletzt bei 19 Pfennigen pro Minute und ca. 20 DM Grundgebühr monatlich, für die Kids: ca. 9,5 cent pro Gesprächsminute und schlappe 10 Euros Grundgebühr, wer bietet das heute ?!
Werte des Staates, geschaffen von unseren Eltern, von uns, von allen gemeinsam über viele Jahre finanziert und dieses Tafelsilber wurde privatisiert, eingeleitet durch die ehem. Minister, - vornehmlich in der Kohl- Zeit, es wurde in die Wirtschaftskreise geworfen, den Kapitalmarkt, die Schulden behalten und die Presse schreibt von Pensionslasten, die den Staat brechen werden, sicherlich....
Und wer betreibt heute die privaten Firmen? Wer sitzt heute in den Aufsichtsräten und/ oder hat Beraterverträge?
Und wer liefert die Teledienstleistungen für die Ministerien und anderen staatlichen Stellen?
In südlichen Mittelmeerländern gibt es international bekannte Begriffe für diese Strukturen.
Frei nach dem Motto der Banken: Gewinne werden kassiert und Schulden sozialisiert (nicht nur die Berliner zeigen dies, nein, das ist das Prinzip der Absicherung)
Doch zurück zum Übel und zur Wurzel.
Dazu eine detaillierte Ausführung (Vorlesung) von Prof. Dr. Bernd Senf, Fachhochschule für Wirtschaft mit dem Titel:
"Die destruktiven Gesetzmäßigkeiten des Zinssystems und Wege zu seiner Überwindung"
die deutlich zeigt, was ein Bauer schon lange wissen sollte.
Ein Acker kann bearbeitet und genutzt werden, dann bringt er einen gesunden Ertrag.
Dieser Ertrag kann einige Jahre durch Verbesserung der Anbaumethoden, durch Düngung, Sortenwahl, Gentechnik und Bodenaustausch gesteigert werden, doch er ist spätestens über die eingestrahlte "Sonnen"- Energiemenge begrenzt und nicht ewig steigerbar.
Wie soll es unser Wirtschaftssystem verkraften, jährlich zu wachsen und dabei gesund zu bleiben? Jährlich mehr Öl verbrennen, mehr Dreck zu machen, mehr zu produzieren, mehr in die Müllverbrennungsanlagen zu bringen, mehr Wald abzuholzen, mehr Krankheit zu haben, mehr Medikamente, mehr Tote zu haben, mehr giftige Stoffe entwickeln, mehr Bomben zu bauen, mehr Flieger zu starten, mehr Abgas, mehr Benzin, mehr Strom, mehr Geld zu benötigen?
Jedes Kapitalwachstum, jeder Zinsertrag schafft neue Schulden, grössere Schulden, und um diese zu bedienen, - benötigen wir ein Wachstum, ein dummes und ungeregeltes Wachstum, mit dem die gesellschaftlichen "Entzündungsherde" lange verschleiert und zugedeckt werden konnten/ könnten.
Nicht nur geldwerte Schulden, sondern auch Schulden bei der Umwelt, nach jahrtausenden oft noch "hochverzinst" die für unsere Nachfolgegenerationen eine enorme Belastung darstellen. Chemiedreck, Bioorganismen, radiaktives Material, alles vor dei haustüre gekippot, ohne verantwortliche Zukunftslösung oder Strategie des Umgangs oder Entsorgung?
Da finanzieren deutsche Banken, massgeblich die Vernichtung der letzten Urwälder, und wir rühmen uns bei den Alternativen Energien und Rohstoffen weltführend zu sein, und sollen als Beispiel dienen.
Nun ist dieses sture und oft dumme Wachstum ausgefallen, und die Entzündungsherde brechen auf, die Fehler treten zu Tage und alle strengen sich an, dass keiner genau hinschaut. Vorneweg die Medien, dabei ihren verfassungsgemässen Auftrag missachtend.
Wer steuert diese Interessen, wessen Interessen sind das, wer hat die Vorteile dadurch?
Bei dem toten Fallschirmspringer soll nicht untersucht werden, warum?
Wer ist noch in dieses System verwickelt gewesen, wer hat sich noch bedient?
Ist der Tod ein Selbstschutz der ehem. Mannschaft, die das Ruder der Privatisierung bediente und die ihre Taschen füllte, mit Waffengeschäften, im Energiesektor, bei der Telekommunikation, dem Strassenbau, und Aufbau Ost ?
Kann die deutsche Wirtschaft nicht mit den höchsten Gewinnen der Nachkriegszeit glücklich und zufrieden sein, vorallem die Grossen, die Konzerne?
Müssen diese wirklich weiter gesteigert werden, auch wenn dies nur durch weiteren Arbeitsplatzabbau geht (Siemens O-Ton 2002 bei Verkündung von 2,5 Milliarden Euro Gewinn) und für wen ?
Benötigen die Konzernschefs wirklich weitere hunderttausend Euros jährlich als Steuerermässigung, obwohl Sie sich bereits mehrfach recht zügellos bedient haben und der Staat, zugegebenermassen einen ungedeckten Finanzbedarf hat?
Muss wirklich die Sozialhilfe gekürzte werden, weil der Staat die wenigen Euros bei den vielen sparen muss?
Wie sollen wir hier Geld für unserer Arbeit bekommen, wenn keiner mehr die Produkte unserer Arbeit kaufen will, und seine wenigen Euros in Billig, und billger aus Fernost investiert?
Dem handwerklichen Mittelständler bringt diese "Steuerreform" wenig bis nichts, wer macht denn noch grosse Gewinne, wer muss noch Einkommen versteuern, die meisten der unter Existenzbedrohung stehenden Handwerker zumindest nicht?
Und falls ein Mittelständler wirklich noch Steuern bezahlt, dann meist für den Teil des Einkommens, mit dem er sein Privatvergnügen "Unternehmen" bei der Bank in Form von Zinszahlungen finanziert (ja die Firmenkredite Selbstständiger werden aus dem privaten versteuertem Einkommen bedient, wie auch Beiträge, z.B. für die Industrie und Handelskammern, vom Umsatz abhängen inclusive den unbeglichenen "Eigenleistungen", also den eigenen Arbeitsaufwendungen der Inhaber, und nicht dem Gewinn nach allen Kosten (also auch den "Arbeitskosten des Eigentümers).
Doch die Diskussionsfelder ziehen sich durch die meisten Bereiche der Entscheidungsprozesse, warum wurden die "Rechte" der Verbraucher gestärkt, wie es heisst?
Warum sind dies vornehmlich Rechte, wie sie nur internationale Konzerne leicht einhalten, und jeden "Kleinen" im Einzelfall das Genick brechen können und sollen?
Warum hat der kleine Maurerbetrieb im ländlichen Raum keine Aufträge, warum gehen die Mittelständler pleite?
Dienen die neuen Regeln und Gesetze nicht in Wirklichkeit dazu, das Verhältnis zwischen Mittelstand und Konzernen weiter zu verschieben? Welche kleine Hersteller kann jahrelang welteit für alles haften, sogar für die Dämlichkeit mancher Anwender?
Wir müssen wieder zusammen finden, wieder gemeinsam Wege aufzeigen, die vernachlässigt wurden und Chancen beinhalten, wieder Zeit finden und die Dinge selbst in die Hand nehmen und den Wert der Dinge erkennen, Unterstützung bei den Parteien sehe ich wenig.
Dazu gehört ein Sinn fürs Regionale, ein Sinn für Kreislaufsysteme und das Bewusstsein, dass auch das Kleine was Feines sein kann, und wertvolles bieten kann, was Konzerne prinzipbedingt bisher selten bieten können.
Werthaltige Dinge sind Dinge mit Zukunft, die auch in 10 Jahren oder 50 Jahren noch einen Nutzen haben, Dinge die mit Nutzen vererbbar sind, der Rest ist Sondermüll, der uns und anderen Schaden zufügt.
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